AFTER WORK

Radikale Ideen für eine Gesellschaft jenseits der Arbeit:
Sinnvoll tätig sein statt sinnlos schuften
»Die starr vorgegebenen Denkmuster von ›Arbeit‹, ›Eigentum‹ und ›Geld- und Tauschlogik‹ können wir Schritt für Schritt durchbrechen, sie neu denken und anders leben. Es geht um nichts Geringeres als einen Paradigmenwechsel!«
   — Autor, Aktivist und freier Dozent Tobi Rosswog
»Die Argumente, die Tobi Rosswog gegen die Arbeit ins Feld führt, sind schlagend und durchweg von so verblüffender Plausibilität, dass einem die Kritik im Halse steckenbleibt.«
   — Autorin & Erziehungswissenschaftlerin Prof. Dr. Marianne Gronemeyer

Das Buch erscheint am 01. Oktober 2018 im oekom Verlag

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TOBI ROSSWOG


Als Aktivist, freier Dozent und Initiator ist Tobi Rosswog für die sozial-ökologische Transformation unterwegs. Mit all seiner Zeit und Energie setzt er sich für den Wandel ein – hin zu einer Gesellschaft jenseits von Arbeit, Eigentum und Geld. Seit zehn Jahren ist er in diesem Sinne aktiv und lädt in rund 100 Vorträgen im Jahr zum Perspektivwechsel ein. Unter anderem initiierte er die Bewegung living utopia, das BildungsKollektiv imago und das Kollektiv für gelebte Utopie mit, um diese Ideen praktisch erfahrbar zu machen. Nun hat er auch das Buch „AFTER WORK“ im oekom Verlag geschrieben. Warum und wie es dazu kam, erklärt er hier.

WORUM
GEHT'S?

Jede Woche über 40 Stunden im Büro und montags schon dem Wochenende entgegenfiebern – ein erfülltes Leben sieht anders aus.
Doch trotzdem ist eine Welt ohne Lohnarbeit für viele nicht vorstellbar. Aber ist sie wirklich alternativlos?

Tobi Rosswog sagt in »After Work« der Arbeit, wie wir sie heute kennen und ausüben – also als Lohnarbeit – den Kampf an. In einer kritischen Analyse offenbart er die Schwächen des vorherrschenden Konzepts und demonstriert, dass es auch anders gehen kann – ohne dabei untätig zu sein. Denn auf Lohnarbeit zu verzichten heißt nicht, sich auf die faule Haut zu legen. Es bedeutet vielmehr, ein selbstbestimmtes Leben zu führen und Sinnvolles zu tun.

Sein Buch versteht er als Einladung, den eigenen Alltag zu verändern und außerhalb der Box zu denken. Am Anfang stehen dabei die Fragen »Was brauche ich wirklich?« und »Welche Alternativen zur materiellen Existenzsicherung gibt es?«. Dabei geht es darum, das Arbeitsleben selbst anders zu organisieren, etwa durch Teilzeit, Jobsharing oder Arbeiten im Kollektiv ohne Chef. Das Buch zeigt dazu zahlreiche Wege auf – man muss sie nur mutig beschreiten!

KONTAKT
LESUNGEN, VORTRÄGE & PRESSE

Mit dem Buch und Thema geht Tobi Rosswog ab Oktober auf eine Vortrags- und Lesereise durch den deutschsprachigen Raum.
Selbstverständlich steht er auch der Presse zur Verfügung und ist offen für Interviewanfragen.
Wenn er Zeit hat, kommt er gerne vorbei. Melde Dich einfach direkt über dieses Formular.

TERMINE
VORTRÄGE, WORKSHOPS & LESUNGEN

Dienstag, 25.09., 12-13h (Bocholt)
„AFTER WORK“ Buchvorstellung
Familiebildungsstätte

Sonntag, 30.09., 10-13h (Darmstadt)
„AFTER WORK“ Vortrag
Wandelcampus

Mittwoch, 04.10., 14-17h (Tübingen)
„Arbeit und Nachhaltigkeit – (wie) kann das gehen?“ Workshop
Uni Tübingen

Mittwoch, 17.10., 18-21h (Berlin)
„AFTER WORK“ Vortrag
stratum lounge

Samstag, 27.10., 12 – 14h (Bayreuth)
„Ich arbeite, also bin ich?“ Vortrag
Bayreuther Dialoge

Sonntag, 04.11., 15-17h (Köln)
„AFTER WORK“ Lesung
Köln spricht

Samstag, 29.09., 17-18h (Hildesheim)
„Anders leben und arbeiten“ Vortrag
Herbstspektakel

Montag, 02.10., 18-20h (München)
„AFTER WORK“, Buchvorstellung
Münchner Zukunftssalon

Montag, 16.10., 18-20h (Bielefeld)
„AFTER WORK“, Buchvorstellung
Uni Bielefeld

Mittwoch, 24.10., 18-20h (Bremen)
„AFTER WORK“, Buchvorstellung
Uni Bremen

Mittwoch, 01.11., 19-21h (Ulm)
„AFTER WORK“, Buchvorstellung
Uni Ulm

Dienstag, 06.11., 18.30h (Braunschweig)
„Arbeit, Care & Kapitalismus“ Vortrag
Kritische Uni-Einführungstage

STIMMEN

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"Hi! Also nochmal vielen herzlichen Dank, du hast der Welt mit deinen Lebensentscheidungen und jetzt mit dem Buch einen riesigen Gefallen getan. Ich hatte gerade an dem Tag, als ich es bekommen habe, mit meiner Mutter wieder mal ein Gespräch über Arbeit geführt und war unfassbar glücklich, meine gesammelten Standpunkte schon in den ersten dreißig Seiten geordnet und "zu Ende gedacht" da stehen zu sehen. Meinetwegen hätte das Buch doppelt so lang sein können, um noch mehr Details unterzubringen und den Ängsten vor Veränderung und vor allem auch dem Durchbrechen der eigenen system- und sozialisationsbedingten mentalen Mauern zu begegnen... Aber natürlich ist das etwas, womit jeder sich für sich selbst beschäftigen muss, und der Anstoß, den du dazu gibst, ist schon mal die Sonne wert."

Sabrina

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Ich lese gerade die Leseprobe deines Werkes "After Work" und kann nicht anders als dir zu sagen, du triffst den Nagel auf den Kopf. Aus eigenem Erleben kann ich die Kapitel "Gesundheit" und "Konkurrenz" bestätigen. Vertikaler Kampf, um die Horizontale zu beeindrucken. Das Schlimme daran ist, selbst wenn man es selbst ablehnt, ist man Teil dieses Umfelds und leider handeln viel zu viele nach dem Motto "Dann musst du das auch so machen!". Schrecklich! Auch deine Ausführungen zum Arbeitsfetisch und Erfolg. Dein Macron-Zitat hatte ich vor fünf Jahren in anderer Ausführung erhalten, von meiner damaligen Chefin:"Geld ist ein Indikator für Erfolg!". Ich war sogar für sechs Monate Geschäftsführer. Ich wollte ein umgänglicher Chef sein. Eigentlich wollte ich gar kein Chef sein. Allerdings wollen die meisten Angestellten einen Chef, denn wenn es hart auf hart kommt, soll einer vorausgehen. Ich habe diese Rolle gehasst und von vornherein gesagt, sechs Monate und nicht länger. Eine schreckliche Zeit für mich. Da geht's nicht mehr um Potenziale. Warum auch immer haben viele Menschen, den Drang durch Jobtitel und (Macht-)Positionen ihrer Umwelt zu zeigen, dass sie "Erfolg" haben.

Mark

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ehemaliger Geschäftsführer